📌 mit Impathie-Übungen im Download
Im Gegensatz zur Empathie, dem Mitgefühl mit anderen Menschen, handelt es sich bei der Impathie um Selbstmitgefühl. Bei beiden geht es um Beziehungsgestaltung: die Empathie richtet sich nach außen – andere Menschen betreffend und die Impathie nach innen – sich selbst betreffend.
Weshalb ist mir Impathie als Lerncoach so wichtig?
Weil Selbstwahrnehmung und eine freundliche Beziehung zu sich selbst wichtige Grundlagen für Resilienz bilden – und Resilienz Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei hilft, Herausforderungen beim Lernen zu bewältigen und an ihnen zu wachsen.
Als ich für Impathie Teil 1 recherchierte, fielen mir die Parallelen zu Modellen auf, die in verschiedenen Coaching-Kontexten zur Anwendung kommen. In diesem Beitrag gehe ich auf fünf Modelle und ihre Schnittstellen zur Impathie ein. Am Ende findest du einige Impathie-Trainingsideen für Kinder und Jugendliche.
INHALT TEIL 2
In diesem Beitrag vergleiche die unten stehenden Modelle mit den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Impathie. Darüber hinaus findest du unten Übungen (auch als PDF), die die Impathie stärken.
🔸 Impathie und Gewaltfreie Kommunikation
🔸 Impathie und Achtsamkeit
🔸 Impathie und intrapersonale Intelligenz nach Howard Gardner
🔸 Impathie in der Positiven Psychologie
🔸 Impathie und Mesource®
🔸 Impathie-Trainingsideen
🔸 Inhalt Teil 1
In Teil 1 ‚IMPATHIE: DIE SCHLÜSSELKOMPETENZ…‘ erfährst du mehr über die Forschung hinter dem Begriff ‚Impathie‘: Teil 1 lesen
IMPATHIE UND GEWALTFREIE KOMMUNIKATION: SELBSTEINFÜHLUNG IM DIALOG MIT SICH SELBST
Impathie ist auch in der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) zu finden. Die GFK nach Marshall B. Rosenberg arbeitet ebenfalls mit einem strukturierten Prozess und legt großen Wert auf Selbsteinfühlung: das liebevolle ‚In‑Kontakt‑Gehen' mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, bevor man mit anderen in einen klärenden Dialog tritt.
In der GFK stehen vier Schritte im Mittelpunkt: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte. Übertragen auf die innere Arbeit entsteht daraus ein klarer Selbstklärungsprozess: „Was ist passiert? Wie fühle ich mich damit? Was brauche ich? Was könnte ich mir jetzt konkret geben oder erbitten?" Rosenberg fragte z.B. wertneutral: „Was in dir ist gerade lebendig?"…alle Emotionen waren als Wegweiser willkommen.
Hier sehe ich die Schnittstelle zwischen der GFK‑Selbsteinfühlung und Impathie. Beide betonen die bewusste Wahrnehmung und das Benennen von Gefühlen und Bedürfnissen und beide richten den Fokus weg von Selbstvorwürfen hin zu einer respektvollen, mitfühlenden Haltung sich selbst gegenüber.
Der Unterschied liegt weniger im Ziel als im Schwerpunkt: Impathie beschreibt eher die Grundfähigkeit und innere Haltung der Selbsteinfühlung, während GFK eine klar strukturierte Kommunikationsmethode ist, die sowohl nach innen (Selbsteinfühlung) als auch nach außen (Dialog mit anderen) angewendet wird.
Für die pädagogische Praxis bietet sich daher eine Kombination an:
Gerade mit Kindern und Jugendlichen kannst du beides verbinden, indem du sie zuerst zu einer impathischen Selbsteinfühlung einlädst („Was ist gerade in dir los?“) und dann die GFK‑Schritte nutzt, um Gefühle und Bedürfnisse in eine konstruktive Ausdrucksform zu bringen („Wie könntest du das sagen, ohne dich oder andere anzugreifen?“). So werden innere Prozesse sichtbar, kommunizier- und persönlich handhabbar.
IMPATHIE UND ACHTSAMKEIT: DIE WERTNEUTRALE WAHRNEHMUNG
Achtsamkeitspraxis wird häufig als das bewusste, gegenwärtige Wahrnehmen von Erfahrungen beschrieben, verbunden mit einer möglichst wertneutralen, nicht‑urteilenden Haltung. Im Kern geht es darum, Gedanken, Körperempfindungen und Gefühle zu registrieren, ohne sie sofort als „gut" oder „schlecht" zu etikettieren. Diese Fähigkeit, inneres Erleben beobachtend wahrzunehmen, ist eine wichtige Grundlage für emotionale Regulation und Resilienz.
An dieser Stelle berühren sich Achtsamkeit und Impathie stark. Beide beginnen mit einem bewussten, möglichst unverfälschten Wahrnehmen dessen, was innerlich geschieht. Der Unterschied liegt im nächsten Schritt. Achtsamkeit bleibt – zumindest in vielen klassischen Ansätzen – stärker beim wohlwollenden Beobachten und Loslassen: „Ah, meine Schultern sind angespannt und da ist ein Gedanke … ich lasse ihn weiterziehen."
Impathie geht einen Schritt weiter in Richtung Beziehungsgestaltung mit sich selbst. Nach der wertneutralen Wahrnehmung folgt das Benennen, Verstehen und eine aktive, freundliche Antwort an mich selbst („Was brauche ich jetzt? Was könnte mir guttun?").
Achtsamkeit hilft innezuhalten und eine Präsenz zu entwickeln, um nicht affektiv (automatisch) zu reagieren. Impathie hilft, in diesem innegehaltenen Moment bewusst zu entscheiden, was aktiv folgen darf. Dadurch wird der persönliche Handlungsspielraum vergrößert.
Für Lernende, wie auch für Lehrende, entsteht daraus eine kraftvolle Kombination: Achtsamkeit als mentale Bremse und Klarheitsschritt, Impathie als innere Fürsorge und Selbstregulation.
Im Unterricht oder Lerncoaching kann das zum Beispiel so aussehen, dass Kinder oder Jugendliche zunächst mit einer kurzen Achtsamkeitsübung – z.B. dem Body Scan – in den gegenwärtigen Moment kommen und anschließend mit Hilfe der vier Impathie- oder GFK-Schritte ihre Gefühle und Bedürfnisse benennen, verstehen und einen freundlichen Gedanken oder eine kleine, selbstfürsorgliche Handlung ableiten.
IMPATHIE UND DIE INTRAPERSONALE INTELLIGENZ NACH HOWARD GARDNER
Howard Gardner beschreibt in seiner Theorie der Multiplen Intelligenzen die Intrapersonale Intelligenz als die Fähigkeit, einen guten Selbstzugang zu besitzen. Dazu gehören ein realistisches Selbstbild und die Fähigkeit, die eigenen Wünsche, Ängste, Stärken und Grenzen bewusst wahrzunehmen und daraus im Alltag hilfreiche Entscheidungen abzuleiten. Die intrapersonale Intelligenz umfasst also Selbstwahrnehmung, Selbstkenntnis und die kompetente Anwendung dieser Selbstkenntnis in Entscheidungen und Handlungen.
Hier knüpft Impathie an. Während die Intrapersonale Intelligenz den Fokus auf das „Wissen über sich selbst“ legt, betont Impathie die Qualität der Beziehung zu diesem Wissen: ‚Wie gehe ich mit meinen Gefühlen, Bedürfnissen und inneren Anteilen um, wenn ich sie wahrnehme? Schaue ich sie kritisch, abwertend oder verurteilend an oder begegne ich mir freundlich, neugierig und respektvoll?‘
Für Lernen und Lehren entsteht daraus ein spannender Doppelblick: Die Förderung der Intrapersonalen Intelligenz unterstützt Kinder und Jugendliche darin, ihre Stärken, Interessen, Motive und Lernstile besser zu kennen.
Die Förderung von Impathie sorgt dafür, dass sie dieses Wissen nicht gegen sich verwenden („Ich bin halt schlecht in Mathe"), sondern in eine konstruktive Selbstführung übersetzen („Ich weiß, dass mich Mathe stresst. Was brauche ich, damit ich trotzdem dranbleiben kann?").
In der Unterrichtspraxis und im Lerncoaching kannst du beide Konzepte verbinden, indem du Kinder und Jugendliche einerseits zur Selbstreflexion über ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse anregst und andererseits durch Impathie‑Übungen eine freundliche innere Haltung ihnen selbst gegenüber kultivierst.
IMPATHIE IN DER POSITIVEN PSYCHOLOGIE: BEZIEHUNG ZU MIR SELBST ALS RESSOURCE
Die Positive Psychologie fragt im Kern danach, was Menschen dabei unterstützt, psychisch aufzublühen: Welche Stärken, Beziehungen, Haltungen und Kontexte tragen dazu bei, dass Leben gelingend und sinnhaft erlebt wird. Neben der Beziehung zu anderen rückt sie zunehmend die Beziehung zu sich selbst in den Mittelpunkt – etwa in Konzepten wie Selbstmitgefühl (self‑compassion), emotionaler Intelligenz oder „self‑relations" (Selbstbeziehung).
Impathie passt genau in diesen Bezugsrahmen. Sie kann als eine spezifische Form der „inneren Beziehungsgestaltung" verstanden werden: die Fähigkeit, Emotionen, Bedürfnisse und innere Anteile wahrzunehmen, zu verstehen und freundlich zu beantworten, statt sich selbst abzuwerten oder zu überfordern. Damit ist Impathie funktional verwandt mit Selbstmitgefühl in der Positiven Psychologie: Beide betonen eine engagierte, annehmende Selbstwahrnehmung, die Distanz und Verbundenheit zugleich ermöglicht („Ich nehme wahr, dass ich ängstlich bin, und bleibe mir wohlwollend zugewandt").
Ein positiver‑psychologischer Blick macht deutlich: Impathie ist nicht nur „Schutz vor Überlastung", sondern eine aktive Wachstumsressource. Sie unterstützt Resilienz, Selbstwirksamkeit und Gestaltungskraft, weil Menschen durch impathische Selbstführung ihre Stärken bewusster nutzen und mit Belastungen konstruktiv umgehen können.
In der Begleitung von Kindern und Jugendlichen – gerade im Lerncoaching und der Lerntherapie – kann man das explizit machen, indem man Impathie als Schlüsselkompetenz und als Baustein eines gelingenden, stärkebasierten Entwicklungskonzepts vermittelt.
IMPATHIE UND MESOURCE®: ‚ICH' ALS GRÖßTE RESSOURCE
Das Mesource®‑Modell von Dr. Dirk W. Eilert und Team fokussiert darauf, sich selbst und die eigenen Gefühle als größte Kraftquelle sowie wichtigste Ressource zu nutzen. Also nicht, wie leider oft als Impuls üblich, als Störfaktor, der „wegreguliert" werden muss, zu betrachten.
Im Zentrum steht emotionale Flexibilität: die Fähigkeit, Emotionen je nach Situation konstruktiv auszudrücken oder zu regulieren und sie so zu nutzen, dass sie nicht gegen, sondern für sich selbst wirken.
Mesource® arbeitet mit Protokollen, Ritualen und Mikrotrainings, die Menschen darin unterstützen, ihre Emotionen bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und in resilienzfördernde Gewohnheiten zu übersetzen.
Hier liegt die Verbindung zu Impathie. Impathie beschreibt genau diese innere Haltung und Fähigkeit, sich selbst empathisch zu begegnen – also Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, zu benennen, zu verstehen und ihnen wohlwollend zu antworten.
Mesource® macht aus dieser Haltung ein systematisches Trainingsprogramm: Emotionen werden nicht nur impathisch betrachtet, sondern gezielt als „Super‑Ressourcen" aktiviert, um Gesundheit, Leistungsfähigkeit und persönliches Aufblühen zu fördern. Während Impathie den qualitativen Aspekt der Selbstbeziehung betont („Wie gehe ich mit mir um?"), liefert Mesource® konkrete, neurobiologisch begründete Tools, um diese Beziehung im Alltag zu stabilisieren und in belastenden Situationen abrufbar zu machen.
Für die Lernbegleitung könntest du das so betrachten und einsetzen:
🔶 Impathie ist die innere Sprache, in der Kinder und Jugendliche mit sich selbst in Kontakt treten
🔶 Mesource® ist der methodische Rahmen, in dem sie lernen, aus diesem Kontakt eine gelebte emotionale Resilienz und einen ressourcenstärkenden Lebensstil zu entwickeln.
Beide Ansätze ergänzen sich, wenn du Impathie als Grundhaltung etablierst und Mesource®‑Elemente als strukturierte Mikro‑Trainings in Coaching‑Prozesse oder Unterricht integrierst – z.B. mit dem regelmäßigen Verbinden der eigenen ‚Super-Ressourcen'. ‚Super' steht in diesem Fall für die lateinische Ableitung ‚über', also für ‚übergeordnete Stärken'. Eine Anleitung findest du weiter unten.

DIE 5 WEGE ZU EINER LIEBEVOLLEN SELBSTBEZIEHUNG
Ich habe mit Hilfe von OpenAI die 5 Wege zu einer liebevollen Selbstbeziehung visualisieren lassen. Ideal, um als Impathie-Ritual oder -Training einzusetzen. Die Visualisierung kann natürlich auch mit nach Hause gegeben werden. Hier als PDF runterladen ⬇️
IMPATHIE-TRAININGSIDEEN FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
ACHTSAMKEITS‑MINUTE
Zu Beginn der Stunde nehmen sich alle – Lehrkraft und Lernende – eine Minute, um Körpergefühle, Emotionen und Gedanken wahrzunehmen.
1. Akustischen Timer auf eine Minute stellen
2. Wahrnehmung nach innen richten (evtl. mit geschlossenen Augen)
3. Evtl. Fragen anbieten:
„Wie geht es mir gerade?" – „Was geht mir durch den Kopf?" –
„Was ist in mir los?" – „Wie fühlt sich mein Körper gerade?"
Hierbei finde ich wichtig, die Fragen in ICH-Form anzubieten: ‚Was ist gerade in MIR los?' statt ‚Was ist gerade in DIR los?', damit diese Art, Fragen an sich selbst zu richten, integriert werden kann. In einer Gruppe können die Antworten entweder bei den einzelnen Personen bleiben oder z.B. mit ‚einem Wort' geteilt werden.
GEFÜHLS‑CHECK‑IN
Schüler:innen wählen aus Gefühlskarten, einer Farbsymbolik, einen Wert auf einer Skala, ein Wort oder ein Symbol für ihre aktuelle Befindlichkeit. In z.B. einer kurzen Partnerarbeit kann dies wie folgt geteilt werden:
🔸 A teilt B die aktuelle Befindlichkeit mit
🔸 B kommentiert nicht, sondern fragt z.B.: „Was bräuchtest du, dass es dir etwas besser geht? / …um einen Wert höher zu kommen?"
🔸 Anschließend wechseln
FREUNDLICHES SELBSTGESPRÄCH
Hierbei ist das Ziel, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, präventiv Ideen zu entwickeln, die in typischen selbstkritischen Situationen sofort zur Verfügung stehen. Beispiel: Irgendetwas klappt in der Schule oder beim Lernen nicht und sofort springt innerlich an: „Ich bin einfach zu blöd dafür!". Gemeinsam wird überlegt, welcher Gedanke freundlicher, stärkender und motivierender wäre.
1. „In welcher Situation hast du blöde Gedanken über dich selbst?" oder „Wie reagierst du, wenn dir etwas nicht gelingt?"
2. „Welcher Gedanke taucht dann automatisch auf?"
3. „Wie fühlst du dich, wenn du das denkst?"
4. „Welcher Gedanke wäre freundlicher, würde dich stärken und motivieren?"
5. „Wie fühlt sich dieser Gedanke an?" …evtl. anpassen, wenn nicht stark genug
6. Notiere nun: „Wenn…, dann…"
Bsp: „Wenn ich eine schlechte Note bekomme, dann denke ich: ‚Okay, da habe ich noch Luft nach oben' oder ‚Das ist ein wichtiger Hinweis, dass ich beim nächsten Mal früher mit dem Lernen beginne.'"
7. Den neuen Gedanken mit einer typischen Szene als inneren Film 1-3 Mal durchspielen lassen.
SUPER-STÄRKEN
Positive emotionale Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn. Je häufiger eine Stärke bewusst und emotional erinnert und dadurch erneut innerlich erlebt wird, desto leichter ist sie auch in belastenden Situationen wieder verfügbar. Darüber hinaus entsteht ein neuronales Ressourcen-Netzwerk im Gehirn, je häufiger wir Menschen aktiv an Positives denken. Die acht Stärken angelehnt an den Ansatz der ‚Super-Ressourcen‘ von Dr. Dirk W. Eilert.
1. Wähle eine Super-Stärke aus:
✴️ Stolz
✴️ Entspannung
✴️ Zufriedenheit
✴️ Ehrfurcht
✴️ Flow
✴️ Mitfreude
✴️ Selbstkontrolle
✴️ Dankbarkeit
2. Erinnere dich an eine Situation, in der du dieses Gefühl besonders intensiv erlebt hast und frage dich:
Stolz: „Was habe ich durch mein Handeln erreicht, auf das ich stolz bin?“
Entspannung: „Wann habe ich mich entspannt gefühlt?“
Zufriedenheit: „Wann habe ich mich zufrieden gefühlt?“
Flow: „Wann bin ich in einer Tätigkeit voll aufgegangen und habe alles um mich herum vergessen?“
Ehrfurcht: „Wo ist mir ein Wunder begegnet, wann habe ich Ehrfurcht gespürt?“
Mitfreude: „Wann habe ich mich mit jemandem mitfreut?“
Selbstkontrolle: „In welcher Situation konnte ich einem anziehenden Impuls widerstehen, der mich sonst von meinen Zielen abgelenkt hätte?“
Dankbarkeit: „Wofür bin ich dankbar?“
3. Schließe – wenn es sich gut anfühlt – für einen Moment die Augen und stelle dir die jeweilige Situation möglichst lebendig vor.
○ Was hast du gesehen?
○ Was hast du gehört?
○ Was hast du gespürt?
○ Welche Emotion nimmst du wahr?
4. Richte deine Aufmerksamkeit nun ganz auf das angenehme Gefühl. Nimm wahr, wo du es im Körper spüren kannst. Bleibe für etwa 15 bis 30 Sekunden bewusst bei dieser Empfindung.
5. Atme ruhig weiter und öffne anschließend langsam wieder die Augen. Nimm dieses Gefühl noch einen Moment mit in deinen Alltag.


IMPATHIE-ÜBUNGEN ALS PDF
Die oben beschriebenen Übungen kannst du dir hier als PDF runterladen. Ich habe auch einige Metaphern für Kinder integriert, um Impathie anschaulicher zu erklären. Viel Freude beim Üben und Weitergeben – denn Impathie-Training ist eine kostbare Investition in die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen❣️
Tipps für den Alltag
Wiederhole die Übung täglich z.B. einige Tage mit derselben Ressource oder wechsle zwischen den verschiedenen Super-Stärken. Schon wenige Sekunden bewusster Aufmerksamkeit können dazu beitragen, dass positive emotionale Zustände mit der Zeit leichter abrufbar werden.
Das Erleben kann vertieft verankert werden, indem z.B. Notizen dazu in ein Stärken-Tagebuch eingetragen oder kleine Sketchnotes (Wort-Bild-Notizen) erstellt werden. Das hat den Vorteil, dass in weniger glücklichen Zeiten darauf zurückgegriffen werden kann.
IMPATHIE- TEIL 1
🔶 Was genau ist Impathie?
🔶 Ein kurzer Blick in die Forschung
🔶 Die Impathie-Schritte: In Beziehung mit sich selbst
🔶 Der Impathie-Timer: Die kleine Pause für mehr Selbstwahrnehmung
🔶 Warum Impathie für Lernen und Lehren wichtig ist
🔶 Impathie in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen
🔶 Übung: Körper-Ampel
Lerncoach MASTER-Modul
GLÜCKSFORMEL – MOMENTE, DIE STARK MACHEN
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